Mindestlohn in Deutschland steigt ab 2017 auf EUR 8,84 pro Stunde

Beschäftigte in Deutschland bekommen künftig einen spürbar höheren gesetzlichen Mindestlohn.
Die Lohnuntergrenze steigt Anfang 2017 von derzeit 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde. Der Mindestlohn gilt weiterhin für alle mit Ausnahme von Praktikanten (in Praktika bis zu 3 Monaten), Auszubildenden und Langzeitarbeitslose.

Langzeitarbeitslose, die seit mindestens einem Jahr bei der Bundesagentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet sind, haben erst sechs Monate, nachdem sie eine neue Arbeit aufgenommen haben, das Recht auf den gesetzlichen Mindestlohn.

Tariflich vereinbarte Branchenmindestlöhne gelten jedoch auch sofort auch für Langzeitarbeitslose.In den meisten europäischen Ländern ist der Mindestlohn niedriger. In Frankreich, Großbritanien, Belgien, Luxemburg, Irland und den Niederlanden liegt er aber höher.

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